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Prolog: Die ersten Toten
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Ein Knall. Die gigantische Flotte der Kritaky schoss aus einem schwarzen Loch. Die ersten Schüsse kamen, und nach nicht ein mal einer Minute herrschte eine Raumschlacht. Überall gab es Explosionen, und Verluste auf beiden Seiten der Krieger. Vatak saß in seinem Jäger, ebenso wie Keif. Die Tilira raste zwischen den kämpfenden Schiffen hindurch und musste immer wieder Trümmerteilen von zerstörten Raumschiffen ausweichen. „Festhalten!“ schrie Vilae im Schiff. Tadakk hielt sich an den Sitzkanten fest, während Viiro sich festgeschnallt hatte und sich die Augen zuhielt. Falla schien eher mutig zu sein und zeigte keine Veränderung ihrer Miene. Sie legten eine scharfe Kurve hin, und alle wurden hin und her geschleudert. Dann endlich sahen sie das schwarze Loch einen Parsec entfernt, und schossen geradewegs hindurch.

Einige Sekunden später fanden sie sich im Alia-System wieder. Sie nahmen Kurs auf den einzigen T-3 Planeten, Alia 4, die Heimat der Jikkif. Dort landeten sie auf einer Plattform inmitten des dunkelblauen Wassers. Die Sonne schien, und es war ziemlich warm. Die drei Meter zum Festland hin schwammen sie. Dort liefen sie zu Fuß zu einem Berg, in dem ein Loch war. Oben im Moosbedecktem Fels war eine runde Terrasse eingelassen. „Ihr habt´s schön hier. Auf Basikk ist fast nur noch Stadt. Dieser Planet ist noch so unberührt“ meinte Falla. In der Höhle angekommen nahmen sie sich ein paar Klappstühle und stellten sie auf der Terrasse auf, die zwei Stockwerke höher lag. Die Sonne schien auf die Plattform. Als endlich alle versammelt waren, fing Tadakk an zu sprechen: „So, hier sind wir. Wir haben gerade das System verlassen, indem wohlmöglich unser Globott Freund gerade zerschossen wird. Nun sitzen wir hier, Viiro quiekt mich voll und wir haben eine ehemalig Gefangene Pöla hier. Was machen wir jetzt?“ Keiner wusste, was nun zu tun war. Stille herrschte solange, bis zwei Hände am Rand der Einlassung auftauchten. Eine Kreatur stieg hinauf, bemerkte die Versammlung, guckte erst erstaunt und grinste dann blöde. „Was willst DU denn hier, du mutiertes Kollewapp?!“ rief Vilae. „Hey!“, gab das Wesen zurück, „Du weißt ganz genau, dass ich ein Trekkmekk bin!“ „Egal, du hast trotzdem das letzte mal meinen Kühlschrank angefasst! Ich hasse deine Fress-Orgien! Kauf dir selbst Futter!“ gab Vilae zurück. Nun guckte das Trekkmekk traurig. „Mögt ihr mich nicht? ich bin doch voll niedlich, oder?“ Das Wesen guckte komisch. „Ich heiße Mirrks! Mögt ihr mich? Mögt ihr mich? Ich kann doch so schön grinsen! Und ich höre Elaffer bei ihren Geschichten zu!“ „Das ist schön!“, quiekte Viiro, „Willst du meine Lebensgeschichte hör´n?“ „Hey! Könnten wir uns bitte um das Thema kümmern?! Wir wollen doch jetzt überlegen, wie wir Keif unterstützen!“ rief Tadakk dazwischen. „Ich schlage vor,“ nuschelte Mirrks, „Das wir Verbündete und Freunde versammeln! Vielleicht haben wir zusammen eine Chance!“

Verbündetenruf
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Jeder zog nun allein los um nach Freunden zu suchen, die sie überall in den nahen Sternensystemen hatten. Erst nach ungefähr einer Woche kamen alle wieder zurück, mit ein paar Verbündeten. Zuerst stellte Viiro seine Freunde vor: „Das sind die 2 Elaffer Piquie und Sconqu. Sie sind beides gute Piloten, und können beinahe jedes Raumschiff fliegen.“

Als nächstes wurden von Mirrks ein Pirrka und ein Wonzius vorgestellt. Diese wiesen sich als Zarast und Bogto aus. Danach wurde der Name von einem etwas verrücktem Kylakk vorgestellt (Tylok), der sich dauernd beschwerte, dass er seine Kollewapp-Herde hatte zurücklassen müssen. Dann war noch ein Krekk dort, dass viel mehr für seine Haustiere (einen kleinen Uangaten, ein Ullschrampfel und einen Clures-Wurm) interressierte als für ihren Plan. Jedoch waren sie eine ganz ansehnliche Gruppe.

Als sich alle einen Platz gesucht hatten, trat Bogto, das Wonzius, vor: „Meine Damen und Herren, ich bitte um Ruhe!“ Sofort wurde es leise. Bogto sah sogar streng aus, obwohl er nur ein Auge besaß. „Danke.“ sprach er weiter, „Kommen wir nun zu unserem Plan. Ich habe auf einem Mond in der Nähe von Uragu einen kleinen Unterschlupf entdeckt. Dort wird unsere Basis sein, in der wir uns zurückziehen können. Doch erst ein mal brauchen die Glubut Unterstützung. Ich habe gehört, das die „Schlacht von Psylakkia“ nun schon zwei Standarwochen im Gange ist. Mein Plan für einen gezielten Schlag gegen die angreifenden Kritaky ist wie folgt: Piquie, Viiro und Sconqu fliegen mit dem Elaffer-Sternenjäger. Sie versuchen erst einmal zu landen. Zarast und Tylok werden ihnen in ihrem Doppeljäger Rückendeckung geben. Wenn sie dann fertig sind, kommen Vilae, Tadakk und Mirrks mit der Tilira und evakuieren die ersten Leute. Der Krekk und ich werden die Tilira dann sicher zum Stützpunkt bringen.“ Da fragte Piquie: „Warum evakuieren? Wir können doch kämpfen!“ Bogto antwortete: „Nein, das wäre Selbstmord und eine Verschwendung von Leben. Die Kritaky sind zu stark. Wenn sie sich erst einmal vorgenommen haben, einen Planeten zu erobern, dann tun sie dass auch. Psylakkia ist verloren.“

Die Mission
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Die Schlacht tobte. Jäger stürzten ab, deren Antriebe getroffen wurden, und donnerten auf den Planeten, wenn sie nicht in der Atmosphäre verglühten. Keif befand sich unter ihnen. Keif hatte den Auftrag bekommen, zusammen mit Vatax eines der Hauptschiffe zu infiltrieren und in dem Meer von Psylakkia zu versenken. Nun näherten sie sich dem Schiff.

„Sie senden die Jäger!“ kam der Funkspruch von Vatax. „Ausweichmannöver K-4!“ Keif jedoch wich nicht aus. Er gab eine Salve nach der nächsten ab und schickte einige Kritaky in den Tod. Doch auch sein eigener Schild nahm Schaden. Irgendwie schafften sie es dann, die Feinde auszuschalten und befanden sich an der Stelle, wo sie ein Loch hinein sprengen sollten. „Torpedos...feuer!!!“ schrie Keif in die Funkanlage, während er einen kurzen Blick auf seinen Zielcomputer warf. Insgesamt schossen nun 4 Leuchtende Energiebomben aus den Jägern, trafen alle dieselbe Stelle und rissen ein gewaltiges Loch ins Schiff. Sie rasten noch einmal über das Loch hinweg, umrundeten das Schiff, und jagten dann in den offenen Einlass. Einige Kriaky-Leichen schwebten nun herum. Diese unglücklichen Arbeiter hatte es erwischt, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Keif und Vatax stiegen in ihren Anzügen aus ihren eigenen Jägern und liefen in Richtung Brücke. zwischendurch konnten sie sich gegen ein paar Wachen wehren und gelangten dann an die Vorstation der Brücke, dem Gefängnistrakt. Als sie schwer atmend durch die dunklen Gänge liefen, hörten sie ein leises „Hilfe!“ aus einer Zelle. Sie blieben stehen und sahen hinein. Innen drin saß eine Kaßas in einem dreckigen Kleid, die sich fest an einen Kylakk klammerte. Mit tränenden Augen sah sie die beiden Glubut an. „Seid ihr die Retter? Oder wollt ihr uns töten und unsere Hörner verkaufen?“ Keif warf einen Blick auf sie, dann sprach er: „Wir haben eine Mission. Zur Zeit können wir keine Passagiere gebrauchen. Wir hohlen euch Raus, wenn wir fertig sind. Die Kaßas brach wieder in Tränen aus und quetschte den Kylakk noch mehr. Dieser versuchte sie zu trösten: „Hey, alles wird gut. Die schaffen es doch sicher!“ Ohne ein weiters Wort zu verlieren rannten die beiden Krieger weiter. An der Brückentür angekommen, flüsterte Keif Vatax zu: „Also, ich sprenge die Tür. Sobald das Loch da ist, wirst du eine Rauch- und Blendgranate rein. Dann springen wir hinterher, mit den Schutzvisieren auf, und machen aus diesen Drachen Kollewapp-Kekse. Verstanden?“ „Ja, Commander!“ bekam er zur Antwort. Und so geschah es. Nach nicht einmal fünf Minuten war die Brücke nur noch verkohlt und ein einziger Kritaky lebte noch. Vatax richtete seinen Blaster auf ihn. „Ok, ein letztes Wort wäre jetzt angebracht.“ sprach er. Der Drache sah ihn ernst an, dann fragte er: „Na, traust du dich nicht, abzudrücken, du Kratzelfi? Du kleines Würmchen? Du...“ weiter kam er nicht. Vatax hatte ihm eine Giftspritze in die Hüfte gerammt. Ihr Gegner bekam große Augen, dann rollten sie weg und er fiel tot um. „Viel zu altmodisch, einfach einen zu erschießen. Macht doch gar keinen Spaß!“ kommentierte das Glubut. „Ja, echt super Show, nun bring endlich dieses Schiff runter. ich hohle die Gefangenen.“ sagte Keif und ging.

Dann endlich bei den Zellen angekommen, nahm er seinen Plasmabrenner hervor und zerschnitt die Gitterstäbe. „Danke“ sagte die Kaßas, doch bevor sie und ihr Kylakk aufstehen konnten, hatte Keif ihnen auch schon Handdschellen angelegt. „Nur zur Vorsicht.“ meinte er.

Zurück auf der Brücke sah er seinen Kameraden, der auf einer Tastatur herumhackte. „Wir haben ein Problem. Der Autopilot ausgefallen und dieses Schiff rast auf den Ozean zu. Steigt schnell in ein Kritaky-Frachter und haut ab. Ich werde mit diesem Schiff zugrunde gehen, sonst kommt ihr nicht weg.“ „Aber...“ „Kein aber!“, rief Vatax, „Macht jetzt! Sonst sind wir alle verloren!“

Als sich dann alle außer Vatax an Bord eines Frachters befanden, starteten sie. Die Kaßas und der Kylakk waren erst einmal zur Sicherheit an ihre Lehnen gekettet. Endlich dann sprang der Antrieb an und sie starteten. Im All sah er jetzt seinen Freund mit dem feindlichen Schiff im Meer versinken. Trauer überkam Keif. Aber dann wurde er je wieder aus seinen Träumen gerissen, als seine eigenen Schiffe anfingen auf ihn zu feuern. „Was ist los?“ wollte seine Passagierin wissen. „Verdammt!“ , brüllte das Glubut und schlug auf den Tisch, „Sie halten uns für Feinde! Aber ich werde ein Funkverbindung starten...“ Plötzlich riss sich der Drache los und schlug auf das Amaturenbrett. Sie flogen Vollgas auf das schwarze Loch zu. „Neiiin!!!“ schrie keif, doch es war zu Spät, und sie versanken im Kern des Allesverschluckers.

Der letzte Angriff
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Sie kamen aus dem schwarzen Loch. Piquie jagte flink zwischen den Jägern und Explosionen durch. Hinter ihm waren Viiro und Sconqu, die gleiches taten. Sie kamen der Atmosphäre des Planeten immer näher. Piquie sah ein riesiges Kampfschiff im Meer versinken. Weiter hinter ihnen gaben ihnen Zarast und Tylok mit ihrem Doppeljäger Rückendeckung. Doch plötzlich schob sich ein Kreuzer in den Weg, und Piquie musste seinen kleinen Flieger wieder hochziehen. Und dann plötzlich fielen seine Schilde aus, denn eine neue Flotte war eingetroffen. Es handelte sich jedoch um Kritaky, die ihre Schiffe zu Schrott schossen. Da hörte man Sconqu im Funk sprechen: „Viiro! Hinter dir! Der Jäääger!!!“ Doch es war zu spät. Viiros eigener Jäger ging in Flammen auf und explodierte. „Viiiiiiro!“ quietschten Sconqu und Piquie. Doch da war nichts mehr zu machen, das Elaffer war tot. Aber die beiden dachten wieder an ihre Mission und landeten auf dem Planeten. Nach ihnen trafen das Kylakk und der Pirrka ein. Alle stiegen aus, und rannten zur erstbesten Stadt, um die Bewohner zum Landeplatz der Tilira zu bringen.

Die Tilira schwebte noch mit ihren fünf Passagieren im schwarzen Loch, als Viiro starb. Sie fühlten alle ein leichtes Unbehagen, dachten aber, das käme von der bevorstehenden Schlacht. Endlich schossen sie aus dem toten Stern hinaus und flogen nach Psylakkia. Doch sie sollten ihr Ziel nie erreichen. Hinter ihnen kam ein so großes Schiff aus dem Raum, das dort mindestens zwei Monde hineingepasst hätten. Eine Ionenwelle raste auf sie zu, und alle Schiffe, sogar die gegnerischen, schwebten wie tot im All. Nun raste eine rot leuchtende Kugel aus dem Riesenkreuzer. Es war ein Planetenklatscher. „Nein!“ schrie Vilae und hämmerte mit den Fäusten gegen die Frontscheibe. Man konnte jetzt nur noch den Untergang miterleben.

Doch es Geschah ein Wunder: Die planetaren Schilde hatten dem Planetenklatscher scheinbar so viel Energie abgezogen, dass der Planet nicht explodierte. Jedoch hatte es andere Auswirkungen.

An der Stelle, wo er eingeschlagen war, raste eine Energiewelle in alle Richtungen. Wo sie schon gewesen war, hinterlies sie nur schwarze Erde. Alle Tiere und Pflanzen starben, und die Skelette blieben liegen. Eine Stadt, die getroffen wurde, stand danach nur noch in Ruinen. Die Raumschiffe mit Piquie, Sconqu, Zarast und Tylok wurden zerstört. Kein einziger Glubut konnte gerettet werden. Der Terrascore des Planeten war schlagartig auf null gesunken. „Sie aktivieren den Traktorstrahl!“ rief Bogto. Und die ersten Schiffe wurden in den Giganten eingesaugt. „Schnell! Tadakk, aktiviere den Notstrom Agregator!“ So geschah es. Mit viel Glück und Geschick gelang es ihnen dann doch, nicht eingesaugt zu werden sondern auf dem Planeten zu landen. Vilae stürmte gleich in einen Raumanzug aus der Tilira und lief zu den zerstörten Raumschiffen ihrer Freunde. Dort fand sie einen schwerverletzten Zarast, und drei unidentifizierbare Leichen. Vilae kniete sich zu dem Pirrka.

„Zarast? Kannst du mich höhren?“
„Ja.“
„Meinst du, du überlebst?“
„Vielleicht...“
„Bogto, Mirrks! Hohlt die Trage! Bringt ihn in die Krankenstation!“

Epilog
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Zarast konnte gerettet werden. Jedoch war Psylakkia untergegangen, der Terrascore auf Null und alle Glubut entweder versklavt oder tot. Unter den bekannten Opfern waren der Soldat Vatax, die drei Elaffer Viiro, Piquie und Sconqu und der Kylakk Tylok. Jedoch sind zwei Schiffe entkommen. Einmal die Tilira, und dann das Frachtschiff von Keif, der ja jetzt scheinbar das einzige Glubut ist, das noch in Freiheit lebt. Nun überlegen Bogto, Mirrks, Tadakk und Vilae, was sie als nächsten tun sollen.

Ende des zweiten Teils. Fortsetzung