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Feindkontakt

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Feindkontakt

Prolog: Der Anfang
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Das Universum ist riesig. Tausende Galaxien existieren, und abermillionen Planeten. Doch wir interessieren uns nur für eine Galaxie. Nun betrachten wir einen Planeten, der in dieser Galaxie ist. Das Wasser strahlt leuchtend rot, und auf den Feldern laufen, fressen und jagen unzählige, verschiedene Kreaturen. Doch wie fing all das an?

Vor langer Zeit, als sich der Planet noch formte, regneten Meteoriten aus den tiefen des Weltraums auf ihn herab. In einer dieser Meteoriten befanden sich zufällig die Teile, um eine Zelle zu erschaffen. Die Kreatur, die daraus entstand, sollte später Glubut heißen. Aber noch war es eine Zelle, die nach und nach größer wurde, je mehr sie fraß. Zu einer unbestimmten Zeit, nach vielen Millionen Jahren, beschloss diese Zelle, an Land zu gehen. Ihr wuchsen Arme, Beine und natürliche Waffen. dadurch wurde diese Spezies der Herrscher über die anderen. Durch seine vielen Siege wuchs sein Gehirn immer mehr und er gründete den ersten Rudel der Glubut. Bald schon wurde es so intelligent, dass es einen Stamm gründete. Doch mittlerweile hatten sich auch andere Spezies entwickelt, und um an die Macht zu erlangen, herrschte der erste Krieg. Doch unsere Glubut konnten sich durchsetzen. Sie wurden noch intelligenter und bauten schon eine Stadt. Aber weil sich diese Art auf dem Planeten am besten durchgesetzt hatte, gründeten auch andere Glubut Städte. Nur durch militärische Kraft gelang es unserer Stadt die anderen zu besiegen und die Weltherrschaft zu erlangen. Sie bauten Raumschiffe, und zogen los, um die Galaxie zu erkunden. Diese Schritte haben mehrere Milliarden Jahre gedauert.

Betrachte die Galaxie!
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„Ziel erfasst!“ ertönte es aus der Funkanlage von Keifs Jäger. Er und sechs andere Glubut befanden sich zur Zeit in einer kleinen Raumschlacht. Drei feindliche Raumschiffe Des Kritaky-Reiches waren vor kurzer Zeit aufgetaucht und hatten eine der glubutanischen Raumstationen angegriffen. Sofort wurde der Truppenführer einer kleinen Jägerstaffel, Keif, ausgesandt, um die anderen Auszuschalten. Nun jagten sie schon einige Zeit lang den anderen nach, die jedoch immer mit geschickten Mannövern der Zielerfassung entwichen.
Doch nun schien es zu gelingen. Einer seiner Soldaten hatte einen im Visier. "Feuer!" bellte Keif in die Funkanlage. Nun, immernoch konzentriert, blickte Keif aus dem kleinen Sichtfenster. Kurze Schüsse fielen, und eine grelle Explosion blendete ihn. Kurzzeitig blind, rieb er sich die Stielaugen. Mit einem leisen grunzen richtete er seinen Blick wieder auf das Schlachtfeld. Er zählte die feindlichen Jäger. Es waren immer noch drei! Erst vermutete er, es wäre noch einer hinzugekommen, doch als er seine Verbündeten zählte, lief es ihm kalt den Nacken herunter: Sie waren nur noch zu sechst. Der andere musste es irgendwie hinbekommen haben, den Schuss abzuwehren oder umzulenken.
Plötzlich schrammte etwas über das Dach und ließ sein Raumschiff kurz außer Kontrolle raten. Es wirbelte hin und her, gleichzeitig ertönte das Warnsignal, dass das Schild bald zusammenbrechen würde. Wütend sah er auf den Radar. Ein anderes Schiff hatte ihm das Dach halb aufgekratzt. Er zog den Jäger herum, und folgte dem anderen.


Weit entfernt davon, auf einem anderen Planeten, flog die Jikkif Vilae mit dem Frachtschiff Tilira durch das All. Ihr Ziel war der Planet Tylon 3 auf dem die kleinen, gelben und etwas nervigen Elaffer lebten. Auf dem Copilotensitz saß Tadakk, ein Kaßas, der ihr ständig nachlief. Vor kurzem kam es zu einem Streit unter den dreien; ein Elaffer war ebenfalls dabei gewesen. Die Gruppe hatte sich getrennt. Trotzdem, und sie konnte schon erahnen, weshalb, blieb der Kaßar auf ihrem Heimatplaneten. Doch nun musste sie ihre konzentration wieder auf den Planeten lenken, der vor ihr schwebte: Er war komplett grün. Vielleicht ein Farbfehler, als die Elaffer ihn bemalen wollten.
Man musste sehr aufpassen, wo man landete. Da das Wasser die gleiche Farbe hatte wie der Boden, musste man mit Scanner, holografischer Karte und dem Autopiloten seinen Landeplatz suchen. Nach kurzer Zeit dann konnte sie ihr Schiff auf einer Wiese abstellen. Per Knopfdruck öffnete sie die Luke. Schnell griff sie nach ihre Waffe und stand auf. Tadakk sah sie an. "Ich muss meine Ohrenstöpsel holen, damit mich das elende gequietsche nicht verrückt macht." sagte er grimmig und verschwand in Richtung seines Zimmers.
Vilae sah ihm nach und schüttelte kurz den Kopf. Wie konnte man die kleinen, gelben Kreaturen so verabscheuen? Mit ihrer Klaue bewaffnet stieg sie aus dem Schiff. ein Lufthauch kam ihr entgegen. Sie fröstelte ein wenig. Zwar handelte es sich bei Tylon 3 um einen T-3 Planeten, aber sie hatte sich an ein wärmeres Klima gewöhnt. AUf ihrer Heimatwelt waren es Temperaturen bis zu 50 Grad im Schatten. Das rührte daher, dass eine Raumfahrende Spezies einen schlechten T-0 Planeten, der sehr nah an der Sonne lag, terraformten. So haben sich später die Jikkif darauf entwickelt, angepasst an die hohen Temperaturen. <br< Nun blickte sie auf die Wiese. Schon jetzt sah man einen kleinen, gelben Punkt angerannt kommen. Das gelbe Ding lachte und wollte sie anspringen. Doch so hoch kam es nicht, da die Elaffer ungefähr 60 Zentimeter groß sind, Jikkif fast zwei Meter. Nun ginste der kleine sie an, und flatterte mit den Flügeln. "Hallo!! Hat du auch den grünen Stielaugen-Heini mitgebracht?" fragte er laut. „Hat sie“ kam aus der Richtung des Schiffes zur Antwort. Wütend dreinblickend sah Tadakk den kleinen an. Ohne den wütenden Gesichtsausdruck zu bemerken, stellte er weiter fragen. "Weißt du noch, wie ich heiße??" fragte er. "Vilae verdrehte die Augen. Immer wieder kam diese Frage. Die Elaffer schienen andere Spezii für dumm zu halten. Genervt sagte sie langezogen "Jaaaaa...". „Das ist schön!“ quiekte der kleine. Nach ewigen, nervtötenden Fragen schleppte sie der Elaffer in sein Haus.

Das Raumschiff
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Die drei saßen nun zusammen in dem kleinen, engen Haus des Elaffers. Sie fingen an, sich darüber zu unterhalten, wo sie als nächstes hinreisen könnten. Doch sie wurden je aus ihrer Unterhaltung gerissen, als man ein dumpfes „Rumms“ hören konnte. Alle liefen schnell nach draußen um zu sehen, was geschehen war. Ein seltsam geformter, kleiner Ein-Mann-Jäger steckte mit der Spitze voran im Vorgarten von Viiro. Eine merkwürdig aussehende Kreatur saß darin und versuchte, die Kuppel zu öffnen, was ihm jedoch misslang. Vilae schlug mit einer Faust die Scheibe in Stücke und half dem Wesen heraus.

„Was bist du denn?“ fragte Tadakk. Die Kreatur antwortete: „Sergeant Keif, ein Glubut von Psylakkia. Und mit wem habe ich das vergnügen?“ Die drei sahen das Glubut an, dann sahen sie jeweils zu einem anderen und schließlich sprach Vilae: „Ich bin Vilae, eine Jikkif von Alia 4, das kleine hier ist Viiro, ein Elaffer von diesem Planeten, und der da ist Tadakk, ein Kaßas von Uragu. Warum heißen sie eigentlich Sergeant, haben wir Krieg oder so?“ „Krieg?“ staunte Keif, „Natürlich! Die Kritaky wollen unser System einnehmen, natürlich herrscht Krieg! Aber bei einem Abfangmannöver geriet ich leider in dieses dämliche schwarze Loch und bin hier...gelandet. Könntet ihr mir helfen nach Psylakkia zurück zu kehren?“ Vilae, Viiro und Tadakk willigten ein, und alle vier gingen in die Tilira. Nach einigen kurzen Scans hatte Tadakk den Planeten des Glubut gefunden, ebenso wie das schwarze-Loch-System dorthin. Sie starteten den Transporter und flogen los.

Eine Stunde später schossen sie aus dem schwarzen Loch. Der riesige Planet schwebte vor ihnen, und sah echt schön aus. Das rote Wasser spiegelte sich in der Sonne und die Wiesen blühten. Doch eines war nicht so schön: Eine Blockade aus Raumschiffen umkreiste den Planeten. „Da werden wir sicherlich keine Probleme haben,“ meinte Keif, „die kennen mich ja. Ich zeige einfach meinen Ausweis und...“ weiter kam er nicht. Ein rütteln hatte das Schiff erfasst und sie wurden zu einem großen Kreuzer gezogen. „Der Traktorstrahl hat uns erwischt!“ quietschte Viiro, „Wir sind verloren!“ Doch Tadakk ga ihm zur Antwort: „Sag mal hörst du nicht zu!? Das Globott sagte doch gerade, er könne sich ausweisen!“

Einige Sekunden später befanden sie sich an Bord des Destructor-Kreuzers. Ein Trupp Glubut-Soldaten kam angelaufen und richtete die Waffen auf sie. „Ausweisen!“ rief einer der Truppler. „Sergeant Keif!“ rief Keif zurück und zeigte seinen Ausweis. „Ok, aber die anderen auch!“ Viiro quiekte einmal laut und hielt sich die Augen zu. Die anderen beiden guckten einfach nur doof. „Es sind meine Freunde. Lasst sie reinkommen.“ meinte Keif. „Nein! Ohne Ausweis darf keine alienarische Kreatur hierrein, sie könnte ja verbündeter der Kritaky sein! Abführen!“ rief das Glubut den anderen Soldaten zu. Trotz Protest konnte Keif nicht verhindern, dass seine neuen Freunde mitgenommen wurden. „Sie kommen in Untersuchungshaft. Solange, bis die Drohung vorüber ist.“ „Eine Drohung?“ „Ja, die verdammten Drachen wollen eine gigantische Flotte schicken, um uns zu vernichten.“ „Wie ist ihr Name, Soldat?“ „Vatak.“

Ausbruch
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Sie wurden alle in verschiedene Räume gesperrt und die Türen wurden zugeknallt. Vilae saß nun allein in ihrer stillen Zelle und starrte die Wand an. Dann öffnete sie ihre Tasche, die sie unter ihrem Beinschoner versteckt hatte und holte ein großes Messer heraus. Sie rammte es in die Tür, und an der Einschlagsstelle brannte sich ein Loch hinein, das immer größer wurde, bis schließlich die ganze Tür verschwunden war. Sie steckte das Messer wieder weg und lief den Gang entlang zu den Zellen ihrer Freunde. Sie befreite sie ebenfalls. Doch da kamen drei Wächter den Gang entlang geeilt und richteten ihre Speere auf sie. Doch nun wurde Viiro durch seine Größe sehr nützlich, da er viel kleiner war als die Glubut. Nun konnte er neben ihren Beinen herumlaufen und jeden mit seinem Biss einschläfern. Die drei liefen nun aus dem Gefängnistrakt. Doch kurz bevor sie die Tür hinter sich schlossen, hörte man aus einer Zelle: „Hilfe! Ist da jemand? Ich bin zu unrecht hier!“ Tadakk machte sich sofort ans Werk, öffnete die Tür und innen sah ihn mit großen Augen eine weibliche Kreatur an. Das Kaßas zerrte sie heraus und die vier machten sich auf den Weg zur Tilira. Während des Laufens fragte Vilae: „Wer bist du denn? Und was bist du?“ „Ich bin Falla von Basikk, abstammend von der Spezies der Pyla.“ gab sie zur Antwort. Vilae musterte sie noch einmal, dann liefen alle los zur Tilira.

Doch natürlich wurde das Transportschiff bewacht. Zwei Glubutsoldaten versperrten den Weg zum Schiff. Tadakk befahl den anderen, sich hinter Benzinkanistern, die in der Landebucht standen, zu verstecken. Er selbst lief zu den Wachen. „Ich möchte bitte mit diesem Schiff von hier weg fliegen.“ meinte er. Die Wachen guckten verdutzt, dann sprach einer: „Autorisierungs Formular!“ Tadakk überlegte jetzt nicht lange, sondern schlug dem einen ins Gesicht, wodurch dieser bewusstlos umfiel. Dem anderen trat er heftig gegen das Schienbein, und dieser schrie noch einmal kurz auf. Danach bekam er den Fuß des Kaßas ins Gesicht und knallte ebenfalls bewusstlos auf den Boden. Jetzt kamen Vilae, Falla und Viiro schnell zu ihm gerannt und sie stiegen ins Schiff. Tadakk setzte sich wie üblich ans Steuer und startete den Antrieb. „Mist!“ entfuhr es ihm. Viiro fragte nach dem Grund. „Weil sie uns mit einem Traktorstrahl festhalten! Jemand muss ihn deaktivieren!“

Zur selben Zeit saß Keif im Kontrollzentrum des Schiffes. Dort sah er auch, wie seine neuen Freunde das Schiff erfolgreich wiedereroberten. Eigentlich wäre es jetzt seine Pflicht gewesen, die Sicherheitsleute zu rufen. Aber statt das zu tun, drückte er den Knopf zur Deaktivierung des Traktorstrahls und er öffnete die Hangartore. Immerhin konnte er so seinen Freunden noch einmal helfen, so wie sie ihm geholfen hatten.

„Deaktiviert!“ rief Tadakk und jubelte. Keiner wusste so genau, wer den Strahl abgeschaltet hatte, aber sie ahnten schon, dass es wahrscheinlich Keif gewesen war. Nun rasten sie hinaus in den weiten Weltraum. Doch kaum da, wurden sie durch die Scanner des Kreuzers gefunden, und kleine Abfangschiffe rasten auf sie zu. Nun nutzen sie ihre einzige Chance, indem sie sofort eine Kehrtwendung vollführten und auf das Flaggschiff zurasten. Kurz davor wendeten sie wieder, flogen um Bogen zurück und versanken im schwarzen Loch in der Nähe. Die Jäger hatten kein Glück, sie zerbarsten an dem Schild des großen Schiffes, gegen das sie prallten.

Epilog: Der folgenschwere Funkspruch
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Eigentlich sollte es ein guter Tag werden. Es waren noch keine Angriffe der Kritaky gekommen. Zwar hatten sie mit einem gedroht, jedoch kam er nicht und die Blockade löste sich langsam auf. Vatak und Bess, zwei Glubutsoldaten, gingen ganz normal den Gang entlang. Doch plötzlich ertönte eine tiefe, dunkle Stimme, die man auf ganz Psylakkia vernehmen konnte: „Bewohner von Psylakkia. Hier spricht Captain Naws. wir sind mit einer riesigen Flotte da, die eure jämmerliche Blockade und diesen Planeten zerstören wird. Wenn ihr kapituliert, werden wir euch freundlicherweise auf Drachmir versklaven. Wenn ihr euch weigert, seid ihr Tod.“ die beiden blieben wie angewurzelt stehen. keiner gab einen Laut von sich. Dann ertönten die Alarmsirenen und alle Glubut waren in Panik und schrien wild durcheinander.

Ende des ersten Teils. Fortsetzung