FANDOM


Destructas Schatten

Die PrüfungBearbeiten

Clyde jagte mit seinem kleinen Ein-Mann-Jäger hinter einem Geschwader aus sogenannten Verteidigungsbrechern hinterher, die ja eigentlich nicht für ihre Schnelligkeit bekannt waren. Doch diese vier hier schienen irgendwie verbessert worden zu sein. Mit den angeborenen Reflexen eines Clures konnte Clyde ganz knapp einem Protonenstrahl seiner Gegner ausweichen. Er betätigte einen kleinen Schalter über ihm, der eine kurze Salve Laserschüsse auf seine Gegner abfeuerte. Diese verwendeten frei nach dem MOtto "Angriff ist die beste Verteidigung" ihre Strahler um Clydes Schüsse abzuwehren., was diesem eine Idee für seinen vernichtenden Angriff lieferte: Er betätigte zwei rote Knöpfe, woraufhin ein Schalter aus dem Armaturenbrett kam, auf den drei Wörter mit roter Farbe geschrieben waren: Planetenklatscher und Niemals Einsetzen. Clyde zog sein Schiff och und legte den Schalter um. Ein großer rotglühender Ball wurde abgefeuert und wie gewohnt versuchten die Destructaner in ihren Verteidigungsbrechern den Angriff durch Schüsse abzuwehren. Doch diese aktivierten eine gigantische Explosion, in der alle vier Schiffe zerstört wurden.
Eine mechanische Stimme teilte Clyde nun mit: "Simulation Abgeschlossen, Ergebnis Testperson 734: Erfolg."
Clyde befand sich nun wieder in einer großen Halle, in der mehrere Leute standen, die ihm laut applaudierten.
Ein Mann trat auf ihn zu, es war der Dekaruut Jemal, der Anführer der kleinen Gruppe, die sich den Destructanern in den Weg stellten.
Er nickte ihm zu und erklärte: "Du hast es geschafft! Du gehörst ab jetzt zu unserem Stoßtrupp! Herzlichen Glückwunsch, Captain Clyde!"
Clyde war stolz: Endlich hatte er die Möglichkeit sich an den Destructandern zu rächen.

Das TreffenBearbeiten

Der kleine Ein-Mann-Jäger, der von Clyde zielsicher durch die Meteoriten gesteuert wurde, näherte sich unaufhaltsam seinem Ziel: Einem umgebauten mittelgroßen Frachter mit der Kennung GX-24, inoffiziell jedoch als "Destructaner-Killer" bezeichnet.
Einige Standard-Minuten später sah der junge Clures-Pilot den Frachter schwerelos im Raum schweben. Er näherte sich an und bemerkte eine sich öffnende Schleuse, durch die er das Innere des Frachters betrat.
Als er sein Schiff verließ befand er sich in einem Hangar. Er bemerkte mehrere Ein-Mann-Jäger, die jedoch besserer Qualität waren als seiner. Außerdem sah er zwei größere Schiffe für jeweils bis zu fünf Personen. An Personen satanden dort vier Außerpaphalcanische. Es waren ein ziemlich großer Larotien, eine junge Phiganerin, soweit er das bei einer Spezies einschätzen konnte, die er bis jetzt nur aus Büchern kannte, einen Muhosaurus und einen Abkömmling einer ihm unbekannten Spezies. Er trat auf die vier zu und entdeckte etwas weiter hinten noch etwas, das ihm überhaupt nicht gefiel: Einen Grox.
Der Muhosaurus trat auf Clyde zu. Er reichte ihm die Hand und stellte sich und die anderen vor: "Mein Name ist Robere, der Larotien heißt Pauto, die Phiganerin Paphalca und die Grox Xaccra!"
"Und was macht der Grox hier?", wollte Clyde wissen, "Oh, ach ja, wer ist der Typ da hinten, und was is' das für ne Spezies?"
"Er ist ein Kavdas", erklärte Robere, "seinen Namen kennen wir nicht, aber wir nennen ihn Teufelstänzer. Und erstens ist Xaccra nicht der Grox, sondern die Grox, sie ist weiblich. Und... Nun ja, die Grox haben sich unbeliebt gemacht, aber seit ihr Reich zerschlagen wurde und etwa 99% von ihnen von den Destructanern getötet wurden, sind sie wie jede andere Spezies. Du solltest deine Vorurteile besser schnell loswerden, immerhin sind wir jetzt eine Familie."
Mit diesen Worten wandte sich der Muhosaurus ab und ging wieder zu den anderen.

Erste KomplikationenBearbeiten

Clyde folgte den Anderen in einen mittelgroßen Lagerraum, der zu einer Art Konferenzsaal umgebaut wurde. Er musste mehrmals husten und bemerkte erst dabei, wie schlecht die Luft in diesem Raumschiff war.
Er schloss zu Robere auf und fragte ihn, warum das so sei.
"Wegen Xaccra.", erwiderte der Muhosaurus, "Du weißt doch, dass Grox eigentlich nur in T-0-Atmosphären atmen können. Nun, sie hat sich angepasst, deshalb überlebt sie auch in T-1, und auf diesem Niveau halten wir die Luft im Schiff. Das ist für uns alle" Er musste ein paarmal husten "Erträglich."
Wegen einer Grox quälen wir uns hier" Auch er hustete wieder "ab? Kann sie nicht einfach ein Atemgerät tragen?"
Nun antwortete Xaccra: "Könnte ich, aber" Sie schnappte mehrmals nach Luft, bevor sie weiter sprechen konnte "erstens sind wir hier nicht auf einer Vergnügungsreise, und zweitens" Sie hustete mehrmals ziemlich stark "sind wir hier doch eine Familie, oder?"
„Ich habe nichts mit einem Grox gemeinsam!“, erwiderte Clyde und beschleunigte seinen Gang.

Reise & BerichtBearbeiten

Das nächste Gespräch, was geführt wurde, war eine Ansprache des kaum hustenden Robere, der anscheinend der Gruppenleiter war.
"Nun sind wir alle angekommen! Ich denke,ihr kennt alle die Mission: Wir reisen nach Destructa und vollführen dort einen Schlag gegen die Destructaner, der unseren Verbündeten das Startsignal für hunderte gleichzeitige Angriffe gegen sie bieten wird! Die Reise ins Prey-System wird etwa 6-7 Tage einnehmen. Bis dahin sollten wir versuchen, unsere Beziehungen zueinander zu verbessern. Ich bin für Vorschläge, die dabei helfen könnten offen."
Die Gruppe ließ die Worte einen kurzen Moment auf sich wirken, dann stand die Grox auf, hustete einige Male und schlug dann vor: "Wir könnten uns gegenseitig erzählen, warum wir hier sind. Was uns" Husten "dazu verleitet hat, uns für dieses... Kommando zu melden."
Aus dem Gemurmel um ihn herum konnte Clyde heraushören, dass die meisten Gruppemitglieder dieser absurden Idee zustimmten.
Nun stand Robere wieder auf und leitete eine Abstimmung, die ergab, dass Clyde der einzige war, der dagegen war, was zur Folge hatte, dass die Erzählungen damit beschlossen waren.

Nun wurden Nummern gezogen, die entschieden, wer wann dran war. Als Clyde seine Zahl sah, die 6, hoffte er, vielleicht gar nicht mehr dranzukommen. Und den anderen zuzuhören kann nie schaden. Also war er zur Zeit zufrieden.

Nun fragte Robere, wer die eins hatte. Der Larotien, Pauto meldete sich und die Gruppe beschloss nach dem Abendbrot seine Geschichte zu hören.


Hier findet ihr den nächsten Teil.