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Destructas Schatten

KontaktBearbeiten

"So so, dir haben wir also den Schlamassel zu verdanken?", fragte Xaccra scherzhaft.
"Wie kannst du darüber Scherze machen, Grox?", erwiderte Clyde mit abfälliger Stimme.
Xaccra schien kurz über eine schlagfertige Antwort nachzudenken, antwortete dann jedoch nur: "Sorry!"
"Weißt du, was aus dieser Jeera geworden ist?", schaltete sich nun Paphalca ein.
"Nein, aber ich hoffe, sie ist nicht auch hier...", antwortete Pauto.

Auf einmal betrat jemand den Raum, an den bis zu diesem Moment keiner auch nur gedacht hatte: Der Pilot, ein Tarnotiver namens Slayer.
"Hey, was seht ihr mich so schockiert an? Ich hab' auf Autopilot geschaltet.", fragte er.
"Darf ich vorstellen? Gruppe: Das ist Slayer, unser Pilot, Slayer: Das sind Paphalca, Xaccra, Clyde und... Teufelstänzer. Mich kennst du ja."

Nach den ganzen Begrüßungsfloskeln meinte Teufelstänzer auf einmal: "Er soll auch erzählen."
Robere erklärte dem ahnungslosen Tarnotiver was der Kavdas meinte.
"Ääh, tut mir leid, wenn ich bei eurem Spiel gestört habe, aber ich hab' ein Schiff zu steuern. Ich kann meine langweilige Geschichte nicht erzählen!", wich er aus, "Außerdem bin ich nur hier um euch zu sagen, dass wir in etwa 5 Standardminuten auf die Destructaner treffen. Also solltet ihr euer Spiel vielleicht noch etwas länger unterbrechen.


Das graue Hologramm erschien auf dem Holoboard und die Gruppe erblickte einen Destructaner, der sie, seinem Blick nach, offenbar als lebensgroßes Holo vor sich sah.
"Was tut ihr hier?", fragte er mit barscher Stimme.
Robere trat einen halben Schritt nach vorne und erklärte dann: "Wir sind Pilger und auf dem Weg nach Hyperion um das Shrike zu treffen. Laut Abschnitt 7 des Glaubensbekenntnisses darf niemand uns aufhalten."
Er atmete einmal tief durch und jeder in der Pilotenkanzel stellte sich die gleiche Frage: Werden sie sie durchlassen?
Der Scrallyon blickte Robere durchdringend an und meinte dann: "Ihr dürft passieren...

Der siebte PilgerBearbeiten

...nachdem wir euer Schiff durchsucht haben! Schaltet alle Waffensysteme aus."
Mit diesen Worten verschwand das Hologramm.
"Wir haben ein riesiges Problem!", erklärte Robere.
"Wir sind 6 Personen!", ergänzte Paphalca.
"Nein, sind wir nicht!", widersprach Clyde, "Robere, Ich, Paphalca, Teufelstänzer, Pauto, die Grox und der Pilot, wie auch immer er noch hieß. 7 Personen. Und selbst wenn nicht, was wäre daran schlimm?"
"Schlimm ist, dass wir nur weiter können, wenn unsere Gruppe aus einer Primzahl besteht.", erwiderte Paphalca, "Und, dass die Destructaner die Tarnotiver hassen... mehr als jede andere Spezies."
"Und darum werden sie mich nicht passieren lassen.", fügte Slayer hinzu, "Deswegen muss ich euch auch hier verlassen müssen!"
Auf einmal öffnete sich die Luftschleuse und drei Destructaner traten ein. Zwei normale Soldaten und einer, der seiner Uniform nach ein Offizier oder so etwas zu sein schien.
Der Offizier feuerte einen Schuss aus einer winzigen Waffe, die unter seiner Hand kaum zu sehen war, und Slayer fiel noch im gleichen Moment auf den Boden, begleitet von einem dumpfen Geräusch. Er war sofort tot.
"Bringt die gesamte Besatzung des Frachters hierher!", befahl der Offizier.
"Wir sind alle!", antwortete Robere.
"Dann wollt ihr nicht zu den Zeitgräbern, Gruppe-von-sechs-Betrügern!", stellte der Offizier fest.
"Doch wollen wir. Und wir waren auch zu siebt, bevor ihr Idioten unseren Piloten ermordet habt!", brüllte Clyde die Destructaner an, die sich davon nicht beeindrucken ließen.
"Da ihr Probleme mit der Unteilbarkeit habt, werdet ihr den Weg nicht schaffen. Es scheint fast so, als bräuchtet ihr Unterstützung!", erklärte der Destructaner.
"Und wie wollt ihr uns helfen?", fragte Robere misstrauisch.
"Die Kirche der letzten Buße schreibt vor, Pilgern jede Hilfe zukommen zu lassen. Wir haben einen Gefangenen, den ihr mitnehmen könnt. Dann haben wir wenigstens keine Probleme mehr mit der Entsorgung.", schlug der Destructaner vor und verließ das Schiff ohne eine Antwort abzuwarten."


"Verdammt, was wenn dieser Gefangene ein Spion ist?", fragte Teufelstänzer.
"Das Risiko müssen wir eingehen.", antwortete Robere.
Kurz darauf kam der Offizier, auf dessen Rüstung mit schwarzer Farbe geschrieben war "de Soya", zurück. Neben ihm lief ein Kraff in einfacher dunkelblauer Kleidung.
"Und jetzt entfernt euch von unserem Grenzgebiet. Ihr lenkt die Geschütze auf euch und verhindert eine funktionierende Zielerfassung eines Gegners.

Als er weg war, wandte sich Robere an den Kraff und stellte ihm die Crew vor. Danach fragte er den Neuen nach seinem Namen.
"Grando.", antwortete dieser.
Nach einigen kurzen Gesprächen und Erklärungen hatte sich die Gruppe darauf geeinigt, dass Grando ihnen hilft und eine neue Reihenfolge ausgelost wird, in der erzählt wird.

Neue ReihenfolgeBearbeiten

Einige Stunden später und etwa 250 Parsec weiter setzte sich die Gruppe wieder an den großen runden Waras-Holz-Tisch, an dem sie auch Pautos Geschichte gehört hatten.
Paphalca hatte zwei Bücher vor sich liegen und erklärte: "Meine Geschichte spielt vor genau 304 Standardjahren. Wir waren damals noch nicht gerade weit entwickelt. Wir besaßen noch keine Schusswaffen und keine Motoren. Ich werde die Geschichte aus meinen Tagebüchern aus dieser Zeit vorlesen."


Wird fortgesetzt in DS: Der Himmelskrieger