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Die ersten ReaktionenBearbeiten

"Eine schoene Geschichte!", meinte Xaccra, "Wenn auch mit einem traurigen Ende."
"Pah, schon wieder eine Liebesgeschichte!", meinte Clyde abfaellig.
"Wie habt ihr es geschafft euch innerhalb von 3 Jahren von einer mittelalterlichen Gesellschaft zu einem riesigen intergalaktischen Reich zu entwickeln?", wollte Robere wissen, "Wir sind seit etwa 320 Standardjahren außerhalb unseres Planeten und euer Reich ist schon halb so groß wie unseres!"
"Wir hatten Hilfe. Von dem groeßten Helden unserer Geschichte.", erwiderte Paphalca nur knapp.
Sie sah zu Teufelstaenzer, der der Geschichte interessiert gelauscht hatte, doch dieser drehte sich nur auf seinem Stuhl um, stand auf und verließ den Raum. Die anderen folgten seinem Beispiel. Xaccra schuettelte Paphalca beim Hinausgehen noch die Hand und fluesterte leise "Herzliches Beileid." dann ging auch sie.
Paphalca verließ den Raum als letzte.

Das GeständnisBearbeiten

"Soula.", ertoente eine Stimme, als Paphalca ihr Zimmer betrat.
"Was?"
"Ich kannte deine Geschichte schon bevor du sie erzaehlt hast. Ich habe sie erlebt.".
Teufelstaenzer trat aus dem Schatten am Ende ihres Raumes.
"Du bist Rescc? Du siehst irgendwie anders aus.", erwiderte Paphalca unglaeubig.
"Woher sollte ich sonst deinen echten Namen kennen, Soula? Und dass ich anders aussehe koennte daran liegen, dass ich mich, nachdem ich davon ausgegangen war, dass du tot waerst in eine selbstmoerderische Aktion nach der anderen gestuertzt habe. Davon bleiben Narben."
"Aber... Warum hast du mir vorher nichts davon gesagt?", fragte Paphalca, die sich auf ihr Bett setzte.
"Ich habe dich nicht erkannt. Unser... letztes Treffen ist mher als drei Jahre her!", erwiderte Teufelstaenzer.
Paphalca starrte ihn noch kurz an, dann schien sie ihn zu erkennen.
"Du... Du bist es wirklich!", rief sie aus.
Teufelstaenzer, bzw. Rescc, laechelte kurz.
"Ich werde meine Geschichte morgen erzaehlen. Ich glaube ich werde tauschen koennen.", erzaehlte er seiner Freundin.
"Kannst du mir eine Sache versprechen?", fragte Paphalca, "Koenntest du mich weiterhin Paphalca nennen? Ich nenne mich seit deinem Verschwinden so und... hab' mich an den Namen gewoehnt."

Ein fuer alle MalBearbeiten

Clyde stand vor der verschlossenen Tuer von Xaccras Zimmer. Ein rotes Schild war an ihr befestigt. "T-O-Atmosphaere - Nur mit Gasmaske betreten"
Neben der Tuer hingen an einem dunkelroten Staender 6 Atemmasken.
Clyde nahm sich die, die am naechsten an der Tuer hing und ging mit ihr ueber dem Gesicht in das Zimmer der Grox.
Trotz der Maske spuerte er die Aenderung der Atmospaere, als er die kleine Luftschleuse verließ. Alle seie Haerchen stellten sich auf und seine Haut fuehlte sich seltsam kalt an.
Er sah ein kahles kleines Zimmer, das an der linken Seite von einer einfachen Pritsche und von der rechten einem kleinen Schrank eingegrenzt wurde.
Xaccra saß auf ihrem Bett und sah ihn neugierig an.
"Hi, Clyde! Dich haette ich hier als letztes erwartet!", erklaerte sie ihm.
"Ich bin nur hier um etwas klarzustellen.", erwiderte Clyde, ihren Enthusiasmus nicht teilend, "Ein fuer alle Mal. Ich durchschaue dein Spiel. Du bist nur hier um unsere Mission zu sabotieren! Es gibt keine andere Erklaerung dafuer, dass ein Grox anwesend ist."
"Clyde, du glaubst doch nicht wirklich...", begann Xaccra.
Der Clures griff an einen Regler, der an der Wand neben der Tuer befestigt war.
"T-0", las er vor, "Jetzt weiß ich, wie ich dich schnell mit Sauerstoff versorgen kann, sollte mir auffallen, dass du etwas mehr davon vertragen koenntest. Wenn du verstehst was ich meine."
Nun war auch die letzte Freude aus Xaccras Gesicht verschwunden. Clyde grinste ihr unter seiner Atemmaske einmal selbstgefaellig zu, bevor er die Luftschleuse wieder betrat.

Der TauschBearbeiten

"Clyde!", hier bist du also.
Der Clures drehte sich hektisch um als er die Stimme hoerte. Seine Flagellen schrammten an der Wand entlang, doch Clyde ignrierte den stechenden Schmerz an seinen empfindlichen Tentakeln.
"Teufelstaenzer! Was willst du von mir?"
"Robere sagte mir, du haettest die "Drei" gezogen."
"Ja, aber du musst bis heute Abend warten. Ich gebe keine Spoiler!"
"Ich koennte mich auch noch laenger gedulden, wenn du mit mir tauschen wuerdest. Ich habe die "Sieben" gezogen, will allerdings gerne heute erzaehlen."
Clyde warf einen Zettel auf den Boden, drehte sich um und meinte "Nichts lieber als das".
Nachdem der Clures am Ende des Ganges verschwunden war, hob Teufelstaenzer den Zetel auf und sah sich das einzelne Wort an, das in großen dunkelgruenen Buchstaben genau in die Mitte des Blattes geschrieben war.
"DREI"

Die dritte GeschichteBearbeiten

Im Speisesalon fehlten nur noch zwei Personen.
Xaccra, Robere, Pauto, Clyde und Grando saßen am Tisch. Nur Paphalca und Teufelstaenzer waren nicht anwesend.
Xaccra schien nicht mehr so froehlich zu sein, wie noch am Abend zuvor. Stattdessen warf sie immer wieder aengstliche Blicke in die Runde.
Einige Minuten zu spaet erschienen auch die beiden fehlenden Crewmitglieder.

Teufelstaenzer stellte sich hinter den Stuhl, auf dem der Erzaehlende sonst immer saß.
"Wie ihr wisst, habe ich darum gebeten, heute zu erzaehlen. Und ich hatte einen Grund dazu."

Die Gruppe sah ihn gespannt an. Abgesehen von Clyde, de wie ueblich desinteressiert auf seinem Stuhl saß und hoechstens mal einen gewohnt veraechtlichen Blick zu Xaccra warf.

"Die Geschichte, die ich eigentlich erzaehlen wollte, habt ihr bereits gehoert. Gestern. Deshalb wollte ich heute erzaehlen, was mit mir, Rescc, passiert ist, nachdem ich von Paphalcas Heimatplaneten Carrs entfuehrt wurde."

Als er seinen Namen genannt hatte, war ein kurzes Raunen durch sein Publikum gegangen. Rescc atmete einmal tief durch und begann dann zu erzaehlen.

Wird fortgesetzt in DS: Vom Himmel gefallen